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Veröffentlicht am 23.06.2020

 

Unsere Ina-Maria Joost hat einen weiteren Denkanstoß zum Mitmachen und
weitersagen aufgeschrieben.

Nutzen wir alle die Zeit zum Umdenken und für die nächsten Generationen.
Lesen Sie  selbst auf den folgenden Seiten.

 

Landwirtschaft     Agrarland - Deutschland


Deutschland besitzt eine große Fläche, die landwirtschaftlich genutzt wird.   Natürlich brauchen wir in
der BRD auch immer mehr  Flächen,  die nötig für den Bau von  Häusern  und Wohnungen ungenutzt
werden.


Felder, Wiesen, Waldflächen und Auen.


Die landwirtschaftliche Nutzung der Felder
Auf den Feldern werden unterschiedliche Getreidesorten angebaut.  Dazu zählen Weizen, Gerste,
Hafer, Dinkel, Raps Mais usw.…………  

 

Um gute Erträge zu erwirtschaften:


Um gute Erträge zu erwirtschaften haben sich die Bauern total von der Chemischen Industrie
abhängig gemacht.
Wo früher rote Mohnblumen, blaue Kornblumen, Margeriten und Wildkräuter gediehen, hat die
Chemie inzwischen alles weggeätzt. Die Böden sind mit Nitraten überdüngt.  Nitrate vergiften unsere
Umwelt und inzwischen auch unser Grundwasser.
Jetzt hat Bayer Monsantos aufgekauft. So können „Round-up“  „Glycosat“ und wie sie alle heißen
in Deutschland Nutflächen -wieder auch mit Zustimmung der Politik-   die Böden vergiften und zu
massenhaftem Artensterben von Pflanzen- und Tierarten führen. Bauern erhalten Subventionen und
bestreiten vehement für das –offensichtliche-   Artensterben verantwortlich zu sein!!!  

 

Wiesen                                                            


Wiesen und Brachlandflächen waren einmal dafür gedacht, um Tiere auf ihnen zu weiden.  
Heute jedoch haben die meisten Tiere, z. B. Rinder in ihrem Leben noch Wiese gesehen.
 Wiesen werden gemäht; es wird Heu gemacht, um für den Winter Futter zu generieren.

 
Auen und Brachlandflächen  


verschwinden immer mehr aus dem Sichtfeld.   Damit verschwinden die Lebensräume  von vielen
Tieren, die so vom Aussterben  verurteilt werden.   Flussläufe werden begradigt. Brachland erfährt  
Umnutzung.
Größere Flüsse  baggert man aus, um den riesigen Schiffen die  Durchfahrt möglich zu machen.  Es
geht nur um das Motto: höher, weiter, grösser, mehr…usw.             
Ist das alles so sinnvoll und erstrebenswert???

 

Artenvielfalt- Artensterben


 Weltweit kommt es schon seit geraumer Zeit  zu aussterben von Tieren.    Doch ich möchte von der
Situation in Deutschland sprechen.  Nachweislich  sind in der BRD ca. 80 % aller  Insekten
ausgestorben. Täglich werden es mehr. Wir  Menschen versuchen da gegenzusteuern. Sie imkern
und sorgen so dafür, dass die Bäume bestäubt werden. Viele Schmetterlinge sind bereits
ausgestorben. Gleiches gilt auch  für Sing- und Greifvögel.  Trotzdem ist die Politik nicht bereit die
Situation zu sehen, geschweige denn Abhilfe zu schaffen!

 


Wälder und Schonungen


Förster befassen sich mit der Hege und Pflege von  Waldflächen. Mischwälder  und die im Wald
beheimateten Tiere.   Förster machen ebenfalls auf Schädlingsbefall an den Bäumen aufmerksam.
Borkenkäfer und Seidenprozessionsspinner befallen die gestressten Bäume, sie werden krank und
sterben.
 Leider „stirbt der Wald“.   Der Baumbestand wird durch Stürme,  Starkregen und andere  
Umweltkatastrophen  systematisch und nachhaltig zerstört. Windhosen reißen riesige Schneisen in
die bereits vorgeschädigten Waldregionen.   Es  wird   alles bedrohlicher und  schlimmer!  Die Lage ist
seit Jahren bekannt. Die Politiker haben längst Kenntnis von den prekären Zuständen; es geht immer
so weiter, tatenlos und unbeeindruckt.    

 

Bio-Bauern


Bei jeder kleineren oder größeren Krise und bei jeder Form von Ertragseinbrüchen werden die
Bauern vom Land oder von der EU unterstützt.   Biobauern  hingegen erwirtschaften ihre Gewinne
ohne Hilfestellung durch  die Länder oder  eventuell durch die EU.  Um  ihre  Produkte mit  dem  
Prädikat  „Bio“  zu deklarieren,   muss  ihre Ware im Vorfeld Prüfungen überstehen!  Dieses System
ist sinnvoll und auch nachvollziehbar.    

 

Billig-Produkte


Wer bitte ist dafür verantwortlich, das Fleisch  -und Milchprodukte  so wenig kosten.  Die  Bauern
erhalten für ihre erwirtschafteten Produkte nur „Pfennig-Beträge“!? Kostendeckend zu wirtschaften
wäre das eine; der Bauer muss jedoch immer noch etwas für Investitionen  übrig haben und ein-
setzten. Wo bleibt hier die Einflussnahme der Politik!!!        Was ist los mit unseren Politikern, die den
Wählerauftrag haben, sich um diese Notstände zu kümmern!?     Wäre ich polemisch, dann würde ich
jetzt sagen:  Jeder Politiker muss erst einmal   „ sein eigenes Schäflein ins Trockene bringen!!!“

 

Friday for Future


Inzwischen ergreifen junge Menschen aus allen Ländern der Erde die Initiative und  plädieren für eine
saubere Umwelt. Herr Lindner –FDP- verkündet dazu: „Das Vorgehen dagegen sollen diese Kinder
mal der Politikern überlassen und besser zur Schule gehen!“.   Was allerdings die Politik macht, sehen
wir seit vielen Jahrzehnten und ein Ende ist nicht abzusehen.  
 
Tiertransporte


Zur Schlachtung werden die Tiere zu großen Schlachthöfen verbracht. Diese Fahrten können über
viele hundert Kilometer gehen. In dieser Zeit wird die Tier meistens nicht versorgt. Natürlich
bekommen sie nichts zu fressen, aber noch viel schlimmer gestaltet es sich im Sommer bei großer
Hitze und ohne Wasserversorgung!

Wie es sich  in den großen Schlachthöfen verhält, haben wir seit der Corona-Pandemie nun
transparenter mitbekommen und wir hoffen, die Politik wacht endlich auf und kümmert  sich um
Abhilfe. Es geht nicht nur um das Tierwohl, sondern auch im höchsten Maße um das Wohl der
ausgebeuteter ausländischen Mitarbeiter, deren Arbeitsbedingungen und Unterkünfte.

 

Rinder
Inzwischen leben Rinder auch in riesigen Herden zusammen. Männliche Tiere sind von den
Milchkühen getrennt. Es wird natürlich nicht mehr von Hand gemolken. Riesige Melkanlagen
haben hier den Dienst übernommen.   Bevor eine Kuh zu ersten Mal kalbt, wird sie als „
Starke“ bezeichnet und hat einen Sonderstatus. Alle Kühe werden künstlich besamt-natürlich
auch die Starken.   
Nach dem Kalben werden auch diese  den Milchkühen zugeführt. Eine zufriedene „Mutter
Kind-Beziehung“ wird so gar nicht erst möglich.  Rinder gelten als Fleisch-Lieferanten. Die
Kühe liefern darüber hinaus Milch. In unserer globalisierten Welt muss alles mehr,  grösser,
schneller und effizienter gehen. Stillstand ist gleichbedeutend mit Rückschritt.  

 

Transport


Wie bei den Schweinen beschrieben, werden auch die Rinder zu den großen Schlachthöfen
verbracht.  Über die Fleischverarbeitung und Wurstherstellung muss extra berichtet werden.
 
Transport bzw. Transit
Über viele  Grenzen hinweg, quer  durch die EU bis hin zum Mittelmeer gehen die  Lebend-
Tiertransporte (Viehtransporte) -    über das Mittelmeer um dann  in die arabischen Länder als
lebende Tiere geliefert zu werden.
Einige der Tiere überleben den Transport nicht.  Sie erleiden Höllenqualen und verdursten.  Im
Sommer und bei über 30 Grad-Celsius ist das für viele Tiere das Todesurteil.      Obwohl die Politiker
schon seit Jahren auf diese Missstände hingewiesen wurden, finde keine Reaktion oder Abhilfe statt.
Man darf sich die Frage stellen, warum haben die Lobbyisten  mit ihrem Geld mehr Einfluss auf die
Politiker als die Wähler, deren Mandat sie vertreten müssen? –„So wahr mir Gott helfe!!!“-

 

 

Bündnis fordert sofortige Abschaffung der Straßenausbaubeiträge

Das Bündnis für nachhaltige Stadtentwicklung fordert die sofortige Abschaffung der Straßenausbaubeiträge in Göttingen und lehnt die für den 30.06.2020 im Finanzausschuss vorgelegte Verwaltungsvorlage [1] entschieden ab.
Insbesondere der Hinweis auf Corona-bedingte Einnahmeausfälle erscheint zweifelhaft, ist doch glaubwürdig in Aussicht gestellt worden, dass die Kommunen die Einnahmeausfälle, auch der Gewerbesteuer, in ausreichender Höhe durch ein Rettungspaket des Bundes kompensiert bekommen. Eine Signalsetzung, dass Kommunen in hohem Maße selbst für die Kompensation der Ausfälle sorgen, wäre im Vorfeld das falsche Signal. Es darf nicht dazu kommen, dass Kommunen, die keine Beiträge erheben, mehr Geld aus dem Rettungsfonds bekommen als solche, die die Bürger zum Straßenbau heranziehen und dann gegenüber dem Bund weniger Bedarf nachweisen können.

"Straßenausbaubeiträge sind sozial ungerecht und treffen, mit Beträgen von teilweise mehreren zigtausend Euro, wahllos Anwohner bestimmter Straßenzüge, die sich weder dagegen wehren noch auf die Planungen nennenswert Einfluss nehmen können. In Baugebieten der 1950er und 1960er Jahre, deren Straßen und Kanäle zunehmend sanierungsbedürftig werden, wird es immer mehr Menschen treffen, die aufgrund ihres Alters keine Kredite mehr bekommen und gezwungen werden, ihr Eigenheim zu verkaufen", so Erika Lohe-Saul, Mitglied des Vorstandes.

Jüngste negative Beispiele wie in der Jakob-Henle-Straße zeigen zudem, dass den Anwohnern durch die Sanierungen zusätzliche Probleme entstehen. Dort müssen seit der erzwungenen Luxussanierung, die sie zu einem erheblichen Teil mitbezahlen müssen, Anwohner mit selbstgebastelten Verkehrsschildern auf ihren Grundstücken auf die Einhaltung der Verkehrsregeln hinweisen. Die Strecke lädt zum Rasen ein und die Stadt sieht sich seit der Sanierung nicht mehr in der Lage, die außer Kontrolle geratene Situation durch verkehrsbehördliche Regulation im Griff zu behalten. Das Problem der ungebremsten Raserei durch Wohngebiete taucht nach vielen Straßensanierungen auf.

"Diese Sanierungen sind heutzutage längst kein Segen mehr, sondern eine starke Belastung für die Anwohner", so Peter Kops, Sprecher der Interessengemeinschaft Plesseweg.
Dort sind vor wenigen Tagen bei einer ebenfalls im Vorfeld heftig kritisierten Luxussanierung wertvolle Straßenbäume stark beschädigt worden.

Die im März erfolgte Sanierung des Belags der Bismarckstraße durch den Göttinger Wald, die nach Ansicht des Bündnisses nicht nötig gewesen wäre und nur zu erhöhter Raserei führt (einen dadurch verursachten schweren Unfall hat es seitdem bereits gegeben), hat erneut gezeigt, dass die Stadt gegenwärtig offenbar eher zuviele finanzielle Mittel für den Straßenbau übrig hat.



[1] Finanzausschuss 30.06.2020
https://ratsinfo.goettingen.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=20261

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Bündnis für nachhaltige Stadtentwicklung
- Der Vorstand -
Francisco Welter-Schultes, Lukas Flinzberger, Erika Lohe-Saul, Werner Schulze
 
 
 
 
BfnS kritisiert Südlink Blockade in Hetjershausen
Nur ein kleines Dorf ...

Zwischen zwei Siedlungsinseln soll ein Kabel verlegt werden. Es strahlt
nicht, es stinkt nicht, es ist ungiftig. Es sollte mal eine Hoch-spannungsfreileitung werden. Nach vielen Einwänden soll das Kabel
nun in der Erde von der Nordsee nach Bayern verlaufen, um den Windstrom der Küste ins Land zu verteilen. In Göttingen ist ein Streifen Land von Elliehausen nach Süden durch Hetjershausen dafür vorgesehen.
Andere Trassenführungen wurden geprüft und verworfen, weil dort die
Naturschäden größer, weil die Verlegestrecke länger gewesen wäre und
weil diese Verläufe erheblich mehr gekostet hätten. So sprach nichts
gegen dieses armdicke Kabel, auch der 2017 unter Bürgerbeteiligung
aufgestellte Flächennutzungsplan0) nicht, der keine Bebauung in
Hetjershausen vorsah. Nun begann der Rat der Stadt Ende letzten Jahres in nicht öffentlichen Sitzungen dennoch eine neue Wohnfläche im Bereich Flächennutzungsplans auszuweisen. Eine winzige Fläche, die Platz für nur  einige wenige private Wohneinheiten bietet 1) 2). Eine Fläche, deren Planung laut Auftstellungsbeschluß vom 27.4.2020 3) im „beschleunigten Verfahren“ - ohne Durchführung einer Umweltprüfung – offenbar rekordverdächtig schnell zum Abschluss kommen soll. Es kann einem der Gedanke kommen, dass hier nicht nur die Planung einiger Häuser vorliegt, sondern dass diese passgenaue Fläche zwischen Deneweg und Brunnenbreite das Mittel zur gezielten Verhinderung der Trassendurchführung ist.
Wenn die Energiewende, deren wichtiger Teilbaustein die
Südlinkverbindung 4) ist, allenthalben derartig kleinkariert durch
Verhinderungsplanungen erschwert wird, kann der klimafreundliche Umbau des Landes nur schwer gelingen.
Um welche höheren Güter (z.B.im Sinne des Masterplans 100% Klimaschutz) könnte es unseren Stadtplanern mit dem Bau von Einfamiliehäusern im Landschaftsschutzgebiet wohl gehen?



0) https://www.goest.de/suedlink.htm
1) https://www.goettingen.de/pics/medien/1_1553244170/Trassenplanung.pdf
2) https://www.goettingen.de/pics/medien/1_1589376819/Gestaltplan.pdf
3) https://www.goettingen.de/pics/download/1_1588597979/AB_21_aus_2020.pdf
4) https://www.bifuldatal.de/suedlink-co/
 
 
 
Göttingen ist bunt,
so hieß am letzten Wochenende am Gänseliesel.
 
Die alten Hasen vom InfoStand TeamDie alten Hasen vom InfoStand Team
 
 
Ein für alle Beteiligten erfolgreicher Tag. Auch wir haben neue Erfahrungen gesammelt und unsere alten Erkenntnisse weitergeben können.
Unsere Gesellschaft hat sich in den letzten 20 Jahren vielfältig geändert.
Zum Beispiel fragte eine Seniorin, ob wir auch  Informationen zum digitalen Erbe hätten, als er unseren Vorsorgeausweis betrachtete -- ein neues Aufgabengebiet ?!
 
Ein anderer erzählte, dass die Praxis der Organsende in seinem Heimatland ganz anders sei und dass ihm, wenn er nach Hause zu Besuch fährt, seine Willenserklärung aus Deutschland nicht nütze.  Er meinte auch, das müsse man bekannter machen. Recht hat er!     
(Sein  Beispiel aus Spanien, hier ist man grundsätzlich Organsender und dass man das nicht will, interessiert keinen. Auch uns Urlaubern würde es so ergehen. )
In vielen anderen Gesprächen zeigte sich die Vielfalt. Auch in der Gruppe der Senioren wird das Thema Migration immer präsenter und nicht alle haben die sogenannte "Großfamilie im Rücken".
 
Wir möchten uns bei den Mitbürgerinnen und Mitbürgern für die guten, fröhlichen Gespräche bedanken und würden uns freuen, Sie bei einem unsere nächsten offenen Nachmittagen als Gast begrüßen  zu können.

 

 

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