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Zum Jahresstart 2019

 

 

 

Auch wenn das Leben Ihnen verschiedene Hindernisse und Hürden bereitete, sei/en stolz, dass Du/Sie es geschafft habt, alles zu überwinden und die Brücke zu einem weiteren neuen Jahr zu überqueren. Mögen Sie weiterhin so fest sein und alle Mängel überwinden!

Wir werden auch in neuen Jahr Euch/Sie in Südniedersachsen und im weltweiten Netz mit wichtigen Informationen aus dem Sozialrecht & co versorgen.

Wir werden, sobald das Wetter es erlaubt, Sie weiter in den Städten im südlichen Niedersachsen und Oldenburger-Land  informieren und für uns werben.

Es werden weiterhin offene lockere Kaffeenachmittage (Grillfeste im Sommer) im Wechsel mit Themenstammtischen angeboten werden und hoffentlich auch endlich mal für Sie in der Presse lesbar sein. Auf dem Programm steht: Gedächtnistraining, Wie gestalte ich eine Vorsorgevollmacht, wo finde ich den richtigen Pflegedienst, wer hilft mir, wenn ich ein Pflegefall werde,  Wie schädlich können die Windkrafträder für mich sein,   Wie schütze  ich mich und mein kleines Sparbuch und ……

Jedes neue Jahr bietet uns und  Ihnen die perfekte Gelegenheit, etwas Neues und Frisches zu beginnen. Tue/n also deinen/Ihren Beitrag in diesem Jahr und mache/n die Welt zu einem besseren Ort für dich/Sie und andere.

 

Jeder ab 18 Jahren kann ab 30 € im Mitglied werden, das kann Vorsorge für sich  selbst oder für Familienangehörige sein.  Auch kleinste Spenden oder unterstützende Beiträge helfen uns, anderen zu helfen. Auf der anderen Seite: Aktive Mitarbeit kann man auch ohne Mitgliedsbeitrag leisten!!

 

 

 

Kennen Sie sich bei der  Übergangshilfe für Witwen und Witwer aus? Oder schon einmal was vom Sterbevierteljahr gehört?  Oder vom Unterschied der Großen / Kleinen Witwen(r)rente?

Mit dem sogenannten Sterbevierteljahr soll nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung (DRV) einem hinterbliebenen Ehepartner der finanzielle Übergang auf die veränderten Verhältnisse erleichtert werden.  Es wurde mit der Rentenreform 2002 eingeführt.

Konkret gilt: Wer Anspruch auf eine gesetzliche Hinterbliebenenrente hat, dem steht für die ersten drei Monate nach dem Tod des Ehepartners mehr als die eigentliche Witwen- oder Witwerrente zu. War der Verstorbene bereits Rentner, ist auch eine Vorschusszahlung an den Hinterbliebenen möglich.  Allgemein bekannt ist, dass  nach dem Tod des Ehegatten für den hinterbliebenen Ehepartner nur Anspruch auf eine gesetzliche Witwen- beziehungsweiseWitwerrente besteht, wenn die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen gegeben waren.

Dazu muss beispielsweise der Verstorbene zum Zeitpunkt des Todes die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren der gesetzlichen Rentenversicherung erfüllt haben oder bereits Rentenbezieher gewesen sein. Bei einem Arbeitsunfall entfällt die geforderte Wartezeit. Außerdem muss in der Regel die Ehe am Todestag mindestens ein Jahr bestanden haben, außer der Ehepartner kam bei einem Unfall ums Leben.

Sind die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt, hat der hinterbliebene Ehepartner abhängig von diversen Kriterien einen Anspruch auf eine    Große oder eine Kleine  Witwen-/Witwerrente.

Die große Witwen- und Witwerrente erhält zum Beispiel nur der verbliebene Ehepartner, der je nach Todesjahr des Versicherten entweder das 45. bis 47. Lebensjahr vollendet hat, vermindert erwerbsfähig ist oder ein Kind erzieht, das nicht älter als 18 Jahre oder behindert ist. Alle anderen bekommen eine Kleine Witwen-/ Witwerrente, die jedoch längstens für 24 Monate nach dem Tod des Ehepartners gewährt wird.

Die Große Witwen- oder Witwerrente beläuft sich auf 55 Prozent und die Kleine Witwen- oder Witwerrente auf 25 Prozent der Versichertenrente des Verstorbenen. Für alle, die vor dem 1. Januar 2002 geheiratet haben und bei denen ein Ehepartner vor dem 2. Januar 1962 geboren wurde, gilt noch eine alte Regelung mit 60 Prozent.

Überrascht, was damals beschlossen wurde? Oder schon vergessen, weil es einen gerade nicht selbst betrifft?    Hier steckt zukünftige Altersarmt drin !!

Überlegen Sie mal, Sie sind ein älterer  Mensch, haben ihren Partner verloren, früher Kinder großgezogen und Verwandte gepflegt, dadurch selbst nur teilweise gearbeitet. Und nun 24 Monate nach dem Tod des Partners  zum Betteln verurteilt!

Wir sagen pfui !!  Das ist weder sozial noch menschlich. 

Wir prangern seit Jahren diese Ungerechtigkeiten an und fordern erneut, die politisch verantwortlichen auf, hier die Gesetzeslage  zu ändern und  eine  unbegrenzte Witwen-/Witwerrentne  einzuführen.

Die Menschen habe es sich verdient !!

Göttingen im März 2016

 

 

 

 

 

 

Experten sehen in Altersarmut kein Problem

 

Graue Panther kennen viel zu viel Alterarmut und deshalb hatte diese Überschrift uns wütend gemacht.

Im Sommer 2013 haben wir u.a. Diskussionen zu diesem Thema geführt. Wir haben uns sachkundlich gemacht und haben Thesen zu Vorsorge und Bekämpfung der Altersarmut verfaßt.

 

Ausgang  war dabei folgender Artikel:

"Altersarmut ist derzeit kein drängendes Problem" - das schreibt der Wissenschaftliche Beirat beim Wirtschaftsministerium in einem Gutachten, das dem NDR vorliegt. Das Gremium lehnt die von Arbeitsministerin von der Leyen geforderte Zuschussrente ab. Es sieht Handlungsbedarf an ganz anderer Stelle.

Von Arne Meyer, NDR, ARD-Hauptstadtstudio

Die Schlussfolgerungen, die der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium in seinem Gutachten zum Thema Altersarmut zieht, dürften vor allem Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen nicht gefallen. Kommt doch der Beirat in seiner Analyse, die er heute offiziell in Berlin vorstellt und die dem NDR-Hörfunk in Auszügen vorliegt, zu folgendem Schluss. "Altersarmut ist derzeit - von speziellen Gruppen abgesehen - kein drängendes Problem."

Handlungsbedarf auf dem Arbeitsmarkt

Sollte es in Zukunft zu einem werden, so der Beirat weiter, dann liege das in erster Linie an der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Geringqualifizierte und Menschen mit Migrationshintergrund könnten dann betroffen sein. Zudem drohe dieses Problem eher in den neuen Bundesländern. Deswegen ist das Gremium der Meinung, dass die Politik mit arbeitsmarktpolitischen Instrumenten gegensteuern sollte.

Gar nichts hält der Wissenschaftliche Beirat von Reformkonzepten wie Zuschuss- oder Garantie-Rente. Für die erstgenannte spricht sich von der Leyen aus. Für das zweite Modell die SPD in ihrem gerade verabschiedeten Rentenkonzept. Beide wollen verhindern, dass langjährige Beschäftige im Alter auf Grundsicherungsniveau rutschen. Die Position des Beirates wiederum lautet: Es gibt immer das Dilemma, dass sich Menschen benachteiligt fühlen, die über einer Zuwendungsschwelle liegen.

Wer profitiert von der Zuschussrente?

Die Zuschussrente soll 2013 eingeführt werden. Ausgezahlt werden soll sie an Rentner, die 40 Versicherungsjahre nachweisen können sowie 30 Jahre Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt haben. Ab 2019 kommt eine weitere Bedingung hinzu: Wer die Zuschussrente erhalten will, muss dann mindestens fünf Jahre in eine private Altersvorsorge investiert haben. Anschließend steigt dieser Anteil weiter an: Wer 2049 in Rente geht, muss 35 Jahre zusätzlich privat vorgesorgt haben. Auch die Zahl der notwendigen Beitragsjahre wird angehoben.

Die Zuschussrente begünstigt nur Geringverdienende. Ihr Einkommen kann auf die Rentenzahlungen angerechnet werden. Renten aus der zusätzlichen Altersvorsorge werden dagegen nicht angerechnet und stehen zusätzlich zur Zuschussrente zur Verfügung.

Nach Schätzungen des Arbeitsministeriums werden rund 25.000 Menschen bereits im Einführungsjahr von der Zuschussrente profitieren. 2030 soll sie 1,4 Millionen Rentern zugutekommen. (Quelle: Arbeitsministerium)

 

Ist das die neue christliche Bevormundung mündiger Bürger?

  

Sehr geehrter Herr Spahn,

 

Sie sind sehr jung und immer wieder für nicht nachvollziehbare politische Entscheidungen gut.

Heute nun stellen Sie und einige andere Politiker  der GroKo  Ihren „ Vorstoß zur Organspende“ vor, mit dem Sie  jeden mündigen Bürger zum Zwangsorganspender zwingen wollen.

SIE sind aber Vertreter einer  "(zumindest dem Namen nach) christlichen Partei“!

SIE reden immer wieder von mehr Demokratie und Mitbestimmung!

Und SIE waren es, der  noch als JU Vorsitzender älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger (80+ Generation) lebensverbessernde Hüftoperationen untersagen wollte.  

 

Was ist das für eine Doppelmoral, die künstliche Ersatzteile für ältere Menschen verbieten wollen, aber jeden mündigen Bürgerin und jeden mündigen Bürger zum lebenden Ersatzteillager abstempeln.

Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder, der ein Organ (seine Organe) spenden will, das auch selbst kundtun wird.   Und wer sich mit dem Thema nicht beschäftigt hat, der sollte über mehr Aufklärung zum Beispiel im Rahmen von beruflicher Fortbildung  informiert werden.

Nur weil ein Organhandel - Skandal vor einigen Jahren, die Bereitschaft zur allgemeinen Organspende gedrosselt hat, dürfen mündige Bürger*innen jetzt nicht ausgeschlachtet werden!!

Und gestatten Sie eine Frage. Sie haben doch sicherlich jetzt schon einen Organspende Ausweis  und würden sich im Notfall  zu 100 % ausschlachten lassen?!

 

Oder halten Sie es für sich persönlich so wie beim Thema Pflege?  Da haben sie im öffentlich-rechtlichen Fernsehen offen zugegeben, dass Sie niemals Ihre Eltern zu Hause  alleine pflegen möchten. Das muten Sie und Ihre Regierungs-und Parteikolleg*innen ja auch nur den mündigen Bürger*innen - vor allem den Frauen - zu.

 

Erika Lohe-Saul

Göttingen den 1.4.2019

 

 

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Offener Brief

 

An die Geschäftsführer der Edeka Geschäfte

 

 in den  Landkreisen  Göttingen, Northeim und Eichsfeld

 

Sehr geehrte Damen und Herrn,

 

vor einigen Wochen gab es in Bayern 3  einen Bericht über die Studentinnen Caro und Franzi und über Ihre gute

Tat für die Umwelt und gegen den Welthunger und über die Strafanzeige,

die  der  Edeka-Geschäftsführer angestrebt hat.

Nun hat im Rahmen der Grünen Woche diese Ungeheuerlichkeit auch Campact auf den Plan gerufen.

Bevor wir nun zum Boykott von Edeka Geschäften aufrufen um Caro und Franzi moralisch zu unterstützen, würden wir gerne von Ihnen wissen, hätten Sie auch Strafanzeige gestellt.

Es ist ja allgemein bekannt, dass  die Edeka Geschäfte auf der Franchise Base agieren.   Daher fragen wir uns: War es die TAT eines einzelnen oder ist es Edeka Moral !

 

Natürlich werden wir auch die Gesamtgeschäftsleitung von Edeka befragen.   Sollten Sie uns antworten und sogar

wie Campact und Wir es für unmoralisch halten Franzi und Caro zu bestrafen, dann würden wir SIE als besonders empfehlenswertes und umweltbewusstes Geschäft einstufen und auf den entsprechenden Internetplattforen hervorheben.

 Ansonsten bleibt uns nur „ Pfui“ zu Edeka zu sagen.

 Damit Sie nicht recherchieren müssen - hier der Text von Campact:“

 

KANN ES STRAFBAR SEIN, WEGGEWORFENE ABER NOCH GENIEßBARE LEBENSMITTEL AUS DEM CONTAINER VON EDEKA ZU RETTEN? IST ES GERECHT, WENN IN ZEITEN DER KLIMAERWÄRMUNG UND ZUNEHMENDER RESSOURCENKNAPPHEIT DIE VERSCHWENDUNG STRAFLOS BLEIBT UND DIE SPARSAMKEIT ZUM VERBRECHEN WIRD?

 "

Wir, Caro (27) und Franzi (25), waren am 4. Juni bei einem Edeka in unsere Nähe containern. An diesem Abend holten wir Gemüse und einige Milchprodukte dort aus der Tonne. Kurz bevor wir uns auf den Heimweg machen wollten, tauchte eine Polizeistreife auf und nahm unsere Personalien auf. Nun wird uns vorgeworfen, Lebensmittel

von Edeka „gestohlen“ zu haben. Wir sind des „besonders schweren Fall des Diebstahls“ (§ 243 StGB) angeklagt. Laut Edeka beträgt der Wert des entstandenen Schadens 100€. Diese Einschätzung beruht auf der Annahme, dass die Lebensmittel, die sich im Müll befanden, noch ihrem Verkaufswert nach zu beurteilen sind. Unser momentanes Strafmaß beläuft sich auf 40 Tagessätze a 30€ pro Person – DAS MACHT INSGESAMT 2400€.

 Wir haben uns mit diesem Fall an die Öffentlichkeit gewendet, um auf die Lebensmittelverschwendung und die moralisch bedenkliche Gesetzeslage in Deutschland aufmerksam zu machen. Dabei sind wir auf große Unterstützung gestoßen. Wir können und wollen nicht schweigend akzeptieren, dass Lebensmittelverschwendung in Deutschland ohne rechtliche Folgen bleibt, während gleichzeitig jene verfolgt werden, die gegen Lebensmittelverschwendung aktiv werden. Wir können und wollen nicht schweigend akzeptieren, dass ein weiterer Fall von Lebensmittelrettung mit einer Straftat gleichgesetzt wird.„

  Und jetzt sind wir gespannt, wie Sie reagieren!

 

Wir bewundern an der Aktion der beiden zweierlei--- Sie versuchen mit einfachen Mitteln die Umwelt zu schonen und Armen zu helfen.

Und in unseren Reihen gibt es noch Menschen, die den Hunger der Nachkriegszeit kennen und den Welthunger sehen wir täglich auf TV.     

 

Wir möchten für die nächsten Generationen die Umwelt schonen und können deshalb die Forderungen:

 

„1. Lebensmittelverschwendung muss gesetzlich verboten werden. Supermärkte müssen dazu verpflichtet werden, noch genießbare Lebensmittel weiter zu verteilen. Dabei gehen Länder, wie Frankreich und Wallonien, mit gutem Vorbild voran.
2. Polizeiliche und strafrechtliche Verfolgung von Containern muss gestoppt werden.
Containern ist kein Verbrechen!
3. Edeka, haltet euch an eure Vorsätze der Nachhaltigkeit und verschwendet keine Lebensmittel!“

 voll unterstützen!!

 

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Die  Geschäftsstelle für den

Senioren Schutz Bund Graue Panther Südniedersachsen e.V.

und SSB Graue Panther e.V. im   Oldenburger-Land

 

wird geführt von:          Erika Lohe-Saul    

Ostlandweg 5 in  37075 Göttingen

Tel 0551- 376441 AB      Fax 0551- 38445910
Mobil: 0176 68530 185
Email: info@graue-panther-niedersachsen.de 

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