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Derweit gereiste Fruchtjoghurt

Veröffentlicht am 28.03.2018

Von der Herstellung bis zum Verkauf legen viele Produkte aufdem globalen Markt immense Strecken zurück. Der Grund: Die Auslagerung von Produktionsschritten und der Transport einzelner Teile sind − kurzfristig betrachtet − oft günstiger als Lagerhaltungs- und Lohnkosten vor Ort. Ein Fruchtjoghurt kommt so auf dem Weg ins Kühlregal auf bis zu 8000 Kilometer. Transportstrecke,wenn man alle Komponenten vom Inhalt bis zum Deckel zusammenrechnet.Muß das wirklich sein?? Welchen ökologischen, ökonomischen und sozialen Preis wir alle für den globalen Güterverkehr bezahlen, ist uns allenoft nicht bewusst. Schmecken die Kiwis aus Neuseeland wirklich so gut, wenn mansich vergegenwärtigt, dass der Transport eines Kilos fünf KilogrammLuftschadstoffe verursacht? Hier sollte der Verkehr wieder auf seinen ursprünglichenZweck reduziert werden, nämlich zielgerichtet mobil zu sein. Das gilt fürMenschen und Güter gleichermaßen. Dazu mußsich die Bevölkerung darüber im Klaren sein, dass wir als Verbraucher dieNachfrage steuern, die dieses irrsinnige Verkehrsaufkommen verursacht, besonders im Bereich der Verbrauchsgüter und Nahrungsmittel. Unsere überfüllten Autobahnen müssten nicht sein. Laut einer Studie des Umweltbundesamtes wird sich der Straßengüterverkehr bis 2030 gegenüber 1990 mehr als verdoppeln und derFlugverkehr insgesamt sogar verfünffachen. Schon heute werden etwa vier Milliarden Tonnen Güter pro Jahr in Deutschland durchs Land gefahren. Statistisch gesehen sind das pro BundesbürgerIn etwa 150 Kilogramm Gütermenge pro Tag, die 87 Kilometer weit unterwegs sind.Den Löwenanteil nimmt dabei der Transport auf der Straße ein: Der Anteil des Lkw-Verkehrs an der Güterverkehrsleistung beträgt inzwischen rund 70 Prozent.Er hat sich damit gegenüber 1970 verdoppelt. Der Anteil der Eisenbahn istdagegen im gleichen Zeitraum von rund 33 auf 16 Prozent zurückgedrängt worden. Zunehmende Lärm- und Abgasemissionen durch schwere Lkw sinddie Folge dieser Entwicklung. Dadurch steigen die Gesundheitsgefahren und dieRisiken des Klimawandels verschärfen sich. Vorrangige Aufgabe der Politik musses daher sein, unnötige Transporte zu vermeiden und den Güterverkehr auf die umweltschonenden Verkehrswege Schiene und Wasser zu verlagern. Erika Lohe-Saul

 

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Erika Lohe-Saul

 

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